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Erdbeben durch Geothermie: Bayern ist nicht die Schweiz

Pressemitteilung vom 26. Juli 2013

Am vergangenen Sonntag kam es unweit der Schweizer Stadt St. Gallen zu einem spürbaren Erdbeben, welches wahrscheinlich durch das dortige Geothermieprojekt ausgelöst wurde. Auch in Basel oder im deutschen Landau hatte bereits die Erde gebebt und auch dort werden Geothermieprojekte als Verursacher angenommen – vergleichbar mit den Projekten der GEOKRAFTWERKE.de ist keiner dieser Vorfälle. Und ähnliche seismische Auswirkungen sind in der Bayerischen Molasse um Kirchweidach auch nicht zu erwarten.


Denn in allen drei registrierten Fällen scheint ein hoher künstlich erzeugter Wasserdruck in einer geologisch sensiblen Umgebung die Ursache für die Beben zu sein. Bei den GEOKRAFTWERKE.de-Projekten im Bayerischen Molassebecken muss aufgrund der dort vorherrschenden Gegebenheiten hingegen nicht mit solchen Wasserdrücken gearbeitet werden und eine kritische Vorspannung des Untergrunds wie in den Schweizer Alpen ist ebenfalls nicht gegeben. Entsprechend sind hierauf zurückzuführende seismische Aktivitäten bei den bayerischen Geothermieprojekten nicht zu erwarten.

Letztlich ist es ein erheblicher Unterschied, ob – wie an vielen Stellen im Bayerischen Molassebecken – poröse Karbonatschichten angebohrt werden, oder ein felsiger Untergrund wie in dem Projekt Basel in der Schweiz. In Bayern müssen nicht künstliche Risse im Untergrund erzeugt werden, um Wasser zum Erhitzen durch heißes Granitgestein pressen zu können (Hot-Dry-Rock-Verfahren). Ganz im Gegenteil: Im Bayerischen Molassebecken hat der Untergrund offene Wasseradern, welche ohne hohen Druck wirtschaftlich genutzt werden können (Hydrothermale Geothermie).

Bei GEOKRAFTWERKE.de ist man überzeugt, mit den hiesigen Standorten, den vorherrschenden geologischen Bedingungen außerhalb ausgewiesener tektonischer Gefährdungszonen und der Nutzung vorhandener wasserführender Schichten (Aquiferen), die Risiken von Beben vermeiden zu können.


Weitere Informationen zu dem Beben in St. Gallen finden Sie auf folgenden Webseiten:

Pressemitteilung der GEOenergie Kirchweidach GmbH zu den Erschütterungen in St. Gallen:
http://www.geoenergie-kirchweidach.de/front_content.php?idcat=95

Tagblatt St. Gallen  «Nicht risikoreicher als Bergbau»:
http://www.tagblatt.ch/ostschweiz/ostschweiz/tb-os/Nicht-risikoreicher-als-Bergbau;art120094,3480667

Pressemitteilung der Stadt St. Gallen
http://www.geothermie.stadt.sg.ch/aktuell/uebersicht.html

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