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Milliardenloch bei Atommüllkosten von RWE, E.ON, ENBW und Vattenfall – muss jetzt der Steuerzahler büßen?

Pressemitteilung vom 23. April 2015

Die Kosten der Atommüll-Entsorgung  explodieren und steigen auf derzeit taxierte 50 bis 70 Milliarden Euro. Das geht aus einer Einschätzung von Michael Müller, dem Vorsitzenden der Endlager-Suchkommission des Bundestags hervor. Ob nun der Steuerzahler für die Fehler der Atomindustrie büßen muss, ist unklar. Fakt ist aber: Auf den Staat kommen erhebliche finanzielle Risiken zu, wie das die Untersuchungen zeigen. „Wieder einmal wird klar, dass mit Hochdruck an der umweltfreundlichen und rückstandsfreien Energieversorgung gearbeitet werden muss“, sagt Wolfgang Hageleit, der Geschäftsführer von FOREVER GREEN.

Halbwertszeit von 24.000 Jahren

Die Krux an der Sache: Die Rücklagen der vier Stromkonzerne Eon, RWE, EnBW und Vattenfall für Abriss, Zwischen- und Endlagerung betragen nur 36 Milliarden Euro. Ein Grund für die Kostenexplosion könne die jahrzehntelange Verzögerung bei der Standortsuche und beim Bau eines Endlagers sein. Mit dem Abschluss des Projekts rechnet eine Arbeitsgruppe der Kommission erst Mitte des nächsten Jahrhunderts. So wird der letzte Atommüllbehälter wohl erst 2130 eingelagert werden können. 

Nichtsdestotrotz birgt die Lagerung des Atommülls ein riesiges Problem. Ein Blick auf die Fakten bestätigt, wie kurzsichtig das Thema bisher behandelt wurde. Die Halbwertszeit von Plutonium-239, einem der gefährlichsten Stoffe überhaupt, beträgt satte 24.000 Jahre. Laut BUND können bereits wenige Millionstel Gramm sofort tödliche Folgen haben, wenige Milliardstel Gramm längerfristig schaden. Bis zum Jahr 2012 sind allein in Deutschland 14.683 Tonnen an bestrahlten Brennelementen angefallen.

Saubere Alternativen vorhanden

Eine saubere Energieherstellung - ohne hochgiftige Rückstände - ist das Ziel von FOREVER GREEN. Das Regensburger Unternehmen setzt ausschließlich auf Geothermie, also Erdwärme. Ein weiterer Vorteil: „Die einzige kontinuierlich und dauerhaft verfügbare regenerative Energiequelle ist die Geothermie, mit der dank modernster Technologie auch Strom erzeugt werden kann“, sagt Wolfgang Hageleit. So fallen erst gar keine giftigen Abfallstoffe an. Die Entsorgung wie beim Atommüll entfällt und die Staatskasse wird geschont.

 

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