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FG.de Forever Green sieht Geothermie als Chance zum Abbau umweltschädlicher Subventionen

Pressemitteilung vom 30. Oktober 2013

Der Abbau umweltschädlicher Subventionen geht einer neuen Studie des Umwelt Bundesamtes (UBA) zufolge zu langsam voran. Laut den Zahlen des UBA sind diese sogar noch gestiegen – von 48 Milliarden im Jahr 2008 auf über 50 Milliarden im Jahr 2010. Für FG.de Forever Green Gesellschafter Wolfgang Hageleit ein deutliches Signal, stärker in den Ausbau der Geothermie zu investieren.

Am dringendsten sollte der Staat umweltschädliche Subventionen im Bereich fossiler Energien zurückfahren, meint UBA-Präsident Jochen Flasbarth. Wegen zahlreicher Ausnahmen für die Industrie bei Energiesteuer, EEG-Umlage und Netzentgelten fehlten zudem Anreize zum Energiesparen für diese Großabnehmer. Das ist kontraproduktiv für die Energiewende. Das UBA schlägt ein „umweltbezogenes Subventionscontrolling″ vor, denn Subventionen kosten den Staat und somit auch jeden Bürger dreifach: einmal für die Subvention selbst, für die Umwelt- und Gesundheitsschäden und für die Gegensubventionierung umweltfreundlicher Technik, etwa bei Erneuerbaren Energien.

In einer umfassenden Tabelle listet das UBA die einzelnen Subventionen und deren negative Primär- und Sekundär-Effekte auf die Umwelt auf (Link zur Excel-Tabelle des UBA: http://goo.gl/vTuwN9). Die aufgelisteten Spitzenreiter der umweltschädlichen Subventionen sind die „Energiesteuervergünstigung für Dieselkraftstoff“ (7,0 Mrd. Euro), die „Energiesteuerbefreiung des Kerosins“ (6,9 Mrd. Euro), die „kostenfreie Zuteilung der CO2-Emissionsberechtigungen“ (6,1 Mrd. Euro) sowie die „Eigenheimzulage“ (4,8 Mrd. Euro).

Für Flasbarth sind die neuen Zahlen ein Ausweis fehlender Reformbemühungen. Denn auf internationalen Treffen hatte sich Deutschland zu einem Abbau umweltschädlicher Fördermittel bekannt. In einem Interview mit der Zeitung „Die Welt“ ergänzt Flasbarth: „Entgegen internationaler Bekenntnisse hat sich beim Abbau umweltschädlicher Subventionen nichts getan. Das ist für Deutschland besonders prekär, weil die Bundesrepublik mitten in der Energiewende steckt.“ Eine deutliche Entlastung der Verbraucher zulasten der Industrie sieht Flasbarth nicht: „Die Rechnung, wir streichen die Ausnahmen für die Industrie vollständig und die Verbraucher zahlen deutlich weniger, wird nicht aufgehen“. So könnten energieintensive Firmen bei einem vollständigen Abbau der Ausnahmeregelungen ins Ausland abwandern.

„Die Tiefengeothermie kann aus unserer Sicht eine entscheidende Rolle einnehmen, wenn es um den Abbau von umweltschädlichen Subventionen geht. Denn Geothermie hat von allen Erneuerbaren Energien die geringsten negativen Auswirkungen auf die Umwelt: Geringer Flächenbedarf, geringe Lärmemission im Betrieb, geringe Umweltbelastung bei der Produktion“, erläutert FG.de Forever Green Gesellschafter Hageleit seinen Standpunkt. Das Unternehmen aus Regensburg engagiert sich seit Jahren über seine Unternehmen und FG.de Marken in verschiedenen Bereichen rund um die Energie. Dabei setzt das Unternehmen Schwerpunkte in der Gewinnung Erneuerbarer Energien, dem Ausbau intelligenter Stromnetze und der Projektentwicklung im Wachstumsmarkt Elektromobilität.

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